Über den RTC

Der Begriff Coaching ist in Deutschland nicht geschützt und wird nicht reguliert.

In der öffentlichen Wahrnehmung und in vielen Medien gibt es sehr unterschiedliche Verständnisse zur Profession des Coachs, oft geprägt von Halbwissen und schlechten Erfahrungen mit unseriösen Anbietern.

Es gibt schätzungsweise 14.000 ausgebildete und professionelle Coachs auf dem deutschen Markt. Zusätzlich bewegen sich mindestens 50.000 Menschen auf dem Coachingmarkt, die sich selbst zum Coach ernannt haben aber nicht über eine entsprechende Qualifizierung verfügen.

Aus dieser Situation heraus und um Coachs, Coachinginteressierten und der interessierten Öffentlichkeit ein nachvollziehbares Bild von professionellem Coaching zu vermitteln, haben sich die wichtigsten Coachingverbände im Roundtable der Coachingverbände organisiert.

Struktur des RTC

Der Roundtable der Coachingverbände (RTC) setzt sich aus Vertretern von Berufs- und Fachverbänden zusammen, die sich, wie der RTC, mit einem ihrer Verbandsschwerpunkte für die Positionierung von Coaching als professionelle Dienstleistung engagieren. Er wird durch wissenschaftliche Begleitung unterstützt.

Der RTC versteht sich als Interessengemeinschaft in der sich die wichtigsten Coachingverbände im deutschsprachigen Raum zusammen gefunden haben. Er hat keine offizielle Rechtsform sondern regelt die Zusammensetzung und die Aktivitäten über eine Vereinbarung.In der Interessensgemeinschaft Roundtable der Coachingverbände sind aktuell folgende Verbände vertreten:

  • Austrian Coaching Council (ACC),
  • Berufsverband Dt. Psychologinnen und Psychologen (BDP),
  • Der Berufsverband für Training, Beratung und Coaching e.V. (BDVT),
  • Deutscher Bundesverband Coaching e.V. (DBVC),
  • Deutscher Coaching Verband e.V. (DCV),
  • Deutsche Gesellschaft für Coaching e.V. (DGfC),
  • Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)
  • Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv),
  • Deutscher Verband für Coaching und Training e.V. (dvct),
  • European Association for Supervision and Coaching e.V. (EASC),
  • European Mentoring & Coaching Council Deutschland e.V. (EMCC),
  • Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V. (GwG),
  • International Coach Federation Deutschland e.V. (ICF-D),
  • International Coach Federation Österreich (ICF-A),
  • International Coach Federation Schweiz (ICF-CH),
  • Qualitätsring Coaching und Beratung e.V. (QRC),
  • Systemische Gesellschaft e. V. (SG).

Ständige Gäste und wissenschaftliche Begleitung:

  • Humboldt-Universität zu Berlin,
  • Fachhochschule Nord­westschweiz, Basel/Olten,
  • Syndicat Professionnel des Métiers du Coaching (SPMC),
  • Lutz Salamon, Wiss. Beirat, Leiter AG-Öffentlichkeitsarbeit.

Ausrichtung des RTC

Der RTC ist der Ort, coachingrelevante Themen zu diskutieren. Diese Themen können fachlich, berufspolitisch oder marktbezogen ausgerichtet sein. Der RTC verfasst hierzu in besonderen Fällen (z.B. politische Brisanz oder das Berufsbild Coach betreffend) gemeinsame Stellungnahmen die im Namen des RTC von den Verbänden veröffentlich werden.

Der RTC bietet seinen teilnehmenden Verbänden und den an Coaching interessierten Menschen eine Orientierungshilfe zum Thema Coaching. Diese Fokussierung soll Auswirkungen auf die Nachfrage nach Coaching und Qualifikationen zum Coach haben.

Alle Aufgaben des RTC leiten sich aus dem Selbstverständnis und den Zielen ab. Im Einzelnen werden sie bei den halbjährlichen Treffen festgelegt und in den Protokollen dokumentiert.

Selbstverständnis und Ziele des RTC

Der RTC unterstützt die Aktivitäten zur Professionalisierung und legt Wert darauf, diese Aktivitäten zu verknüpfen. Gemeinsame Basis und Vielfalt in Zielen und Wegen der vertretenen Teilnehmer sind dabei gleichermaßen bedeutsam.

Der RTC fokussiert seine Aktivitäten auf das Thema Qualität und Professionalität und verfolgt das Ziel, die Profession Coaching im deutschsprachigen Markt eindeutig im Sinne des vereinbarten Positionspapiers zu prägen.

Der RTC unterstützt die Aktivitäten zur Professionalisierung und legt Wert darauf, diese Aktivitäten zu verknüpfen. Gemeinsame Basis und Vielfalt in Zielen und Wegen der
vertretenen Teilnehmer sind dabei gleichermaßen bedeutsam.

 

Pressemitteilung „16. Coaching-Umfrage Deutschland online“